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Dienstplan-Entwurf: Schichtplanung mit Prüfung und Freigabe

Arbeitsbereich für die Dienstplanung in Shift Scheduler

Ein Dienstplan ist selten nach dem ersten Entwurf fertig. Schichten werden verschoben, die Besetzung wird geprüft, Stunden werden verglichen und häufig soll eine zweite verantwortliche Person den Plan kontrollieren.

Wenn jede Änderung sofort für Mitarbeitende sichtbar wird, kann ein unfertiger Plan schnell wie eine verbindliche Einteilung wirken. Zusätzlich sorgen E-Mails zu vorläufigen Änderungen für unnötige Unruhe.

Der Dienstplan-Entwurf ergänzt die Schichtplanung deshalb um einen klaren Freigabeschritt. Admins und Manager bearbeiten gemeinsam eine interne Arbeitsversion. Mitarbeitende sehen bis zur Freigabe weiterhin den zuletzt veröffentlichten Dienstplan.

Was ist ein Dienstplan-Entwurf?

Ein Dienstplan-Entwurf ist eine noch nicht veröffentlichte Arbeitsversion der Personaleinsatzplanung.

In Shift Scheduler gibt es pro Arbeitsbereich genau einen gemeinsamen Entwurf. Alle Manager und Admins arbeiten damit am selben Stand. Neu angelegte oder geänderte Schichten erhalten einen orangefarbenen Punkt. Eine Leiste oberhalb der Fußzeile zeigt, wie viele unveröffentlichte Änderungen vorliegen.

Erst wenn eine berechtigte Person den Entwurf veröffentlicht, werden diese Änderungen für Teammitglieder sichtbar.

Warum braucht Schichtplanung eine Freigabe?

An der Dienstplanung sind oft mehrere Rollen beteiligt. Eine Teamleitung plant die Besetzung, die Personalverantwortlichen prüfen Arbeitszeiten und ein Admin erteilt die endgültige Dienstplanfreigabe.

Ohne Entwurfsmodus entstehen typische Umwege:

  • Der Plan wird zunächst in Excel erstellt und später in die Planungssoftware übertragen.
  • Mitarbeitende sollen den sichtbaren Plan vorübergehend ignorieren.
  • Änderungen werden möglichst dann vorgenommen, wenn wenige Personen online sind.
  • Führungskräfte müssen manuell erklären, welche Version bereits verbindlich ist.

Ein geschützter Entwurf macht diese Umwege überflüssig. Prüfung und Abstimmung finden direkt im später genutzten System statt – mit Stundenübersicht, Standortbesetzung, Exporten und KI-Planung.

So funktioniert der Freigabeprozess

Ein Admin aktiviert die Funktion unter Einstellungen → Allgemein.

Danach läuft die Planung in sieben Schritten ab:

  1. Manager oder Admins erstellen, verschieben, ändern oder löschen zugewiesene Schichten.
  2. Die Änderungen landen im gemeinsamen Entwurf.
  3. Planungsverantwortliche sehen den veröffentlichten Plan einschließlich der Arbeitsänderungen.
  4. Mitarbeitende sehen weiterhin nur den veröffentlichten Dienstplan.
  5. Besetzung, Stunden und Konflikte werden geprüft.
  6. Eine berechtigte Person wählt Veröffentlichen.
  7. Alle ausstehenden Änderungen werden gemeinsam zum neuen gültigen Dienstplan.

Jeder Manager und Admin kann den gesamten Entwurf nach einer Bestätigung verwerfen.

Wer darf den Dienstplan veröffentlichen?

Admins legen die Freigaberegel fest.

FreigaberegelAuswirkung
Nur Admins veröffentlichenManager bereiten den Entwurf vor; ein Admin prüft und veröffentlicht ihn.
Manager dürfen ebenfalls veröffentlichenManager und Admins können den gemeinsamen Entwurf nach der Prüfung freigeben.

Die Freigabe durch Manager ist standardmäßig ausgeschaltet. So lassen sich operative Planung und formale Genehmigung sauber trennen. Die Funktion ergänzt die bestehenden Rollen und Berechtigungen in Shift Scheduler.

Was sehen Mitarbeitende während der Planung?

Mitarbeitende sehen ausschließlich den zuletzt veröffentlichten Dienstplan. Interne Verschiebungen, neue Zuweisungen und geplante Löschungen bleiben unsichtbar.

Verfügbarkeiten, Schichtwünsche und Urlaubsanträge können weiterhin sofort eingereicht werden. Diese Informationen sind Eingaben für die Planung und gehören daher nicht in den Dienstplan-Entwurf.

Solange der Entwurfsmodus aktiv ist, können Mitarbeitende keine offenen Schichten übernehmen und ihre eigenen zugewiesenen Schichten nicht bearbeiten. Dadurch kann niemand versehentlich Kapazität belegen, die im internen Entwurf bereits eingeplant wurde.

Historie, E-Mails und Webhooks

Änderungen am Entwurf erzeugen keine Historieneinträge, E-Mails oder Schicht-Webhooks.

Erst die Veröffentlichung erstellt einen offiziellen Eintrag schedule.published. Dieser fasst die tatsächlichen Neuanlagen, Änderungen und Löschungen zusammen und enthält Angaben zu den Mitwirkenden. Benachrichtigungen und Webhooks werden erst nach erfolgreichem Abschluss der Datenbanktransaktion angestoßen.

Das Team wird somit über das freigegebene Ergebnis informiert, nicht über jeden Zwischenschritt. Mehr dazu steht im Beitrag über E-Mail-Benachrichtigungen in Shift Scheduler.

Dienstplan-Entwurf und KI-Schichtplanung

Auch die KI arbeitet mit dem gemeinsamen Entwurf.

Wenn ein Manager die KI einen Dienstplan erstellen lässt, werden neue Zuweisungen zunächst unveröffentlicht gespeichert. Bereits vorhandene Entwurfsänderungen fließen in die Berechnung von Besetzung, offener Kapazität, Ruhezeiten, Fairness und Planqualität ein.

Damit entsteht ein kontrollierter Ablauf:

  • Die KI erstellt einen ersten Besetzungsvorschlag.
  • Die Personalverantwortlichen prüfen das Ergebnis.
  • Manager passen einzelne Schichten an.
  • Eine berechtigte Person gibt den vollständigen Dienstplan frei.

Manuelle Änderungen, REST API, MCP, ChatKit und KI nutzen dieselbe Arbeitsversion.

Welche Änderungen werden zurückgehalten?

Der Entwurf umfasst reguläre, einer Person zugewiesene Schichten.

Bis zur Freigabe im EntwurfSofort wirksam
Neue zugewiesene SchichtUrlaubs- und Abwesenheitsantrag
Änderung oder Verschiebung einer SchichtVerfügbarkeit und Schichtwünsche
Löschung einer zugewiesenen SchichtKonfiguration offener Schichten
Von der KI erzeugte ZuweisungSchichtvorlagen
Änderungen über Web, API, MCP und ChatKitVerwaltung von Personen und Standorten

Konfigurations- und Stammdatenänderungen bleiben bewusst unmittelbar wirksam. Der Entwurf ist eine Arbeitskopie des Dienstplans, nicht des gesamten Arbeitsbereichs.

Wann lohnt sich der Entwurfsmodus?

Besonders sinnvoll ist er, wenn:

  • Monatspläne vor der Ausgabe genehmigt werden müssen,
  • mehrere Führungskräfte gemeinsam planen,
  • ein Admin die Arbeit von Managern prüft,
  • ein KI-Vorschlag vor der Veröffentlichung menschlich kontrolliert werden soll,
  • häufige Änderungen zu viele Benachrichtigungen auslösen würden,
  • Gesundheitswesen, Gastronomie, Handel, Sicherheitsdienste oder Produktion einen festen Veröffentlichungszeitpunkt brauchen.

Für kleine Teams, in denen jede Änderung bewusst sofort sichtbar sein soll, bleibt die Funktion optional. Bestehende Arbeitsbereiche veröffentlichen weiterhin unmittelbar, bis ein Admin den Dienstplan-Entwurf aktiviert.

Kurz zusammengefasst

  • Der Dienstplan-Entwurf ist eine interne Arbeitsversion der Schichtplanung.
  • Pro Arbeitsbereich gibt es einen gemeinsamen Entwurf.
  • Mitarbeitende sehen nur veröffentlichte Schichten.
  • Admins bestimmen, ob Manager veröffentlichen dürfen.
  • Entwurfsänderungen lösen keine E-Mails, Historie oder Webhooks aus.
  • Die Veröffentlichung übernimmt alle Nettoänderungen in einer Transaktion.
  • KI und Integrationen nutzen denselben Entwurf.
  • Orangefarbene Punkte markieren unveröffentlichte Schichten.

Häufige Fragen

Was bedeutet Dienstplanfreigabe?

Die Dienstplanfreigabe ist der Schritt zwischen der internen Schichtplanung und der verbindlichen Veröffentlichung für Mitarbeitende. Eine berechtigte Person bestätigt den geprüften Plan.

Können Mitarbeitende den Entwurf sehen?

Nein. Sie sehen bis zur Veröffentlichung weiterhin den letzten gültigen Dienstplan.

Können mehrere Manager gemeinsam planen?

Ja. Alle Manager und Admins bearbeiten denselben gemeinsamen Entwurf.

Darf ein Manager den Dienstplan freigeben?

Nur wenn ein Admin diese Berechtigung aktiviert. Andernfalls bereitet der Manager den Plan vor und ein Admin veröffentlicht ihn.

Veröffentlicht die KI Schichten automatisch?

Nein. Bei aktiviertem Entwurfsmodus werden auch KI-Zuweisungen zunächst als unveröffentlicht gespeichert.

Kann nur ein Teil des Entwurfs veröffentlicht werden?

Nein. Der gemeinsame Entwurf wird immer vollständig veröffentlicht oder verworfen.

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