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Regelkatalog für die KI-Dienstplanung: Beispiele für die Praxis
Welche Regeln helfen Ihrem Team bei der Dienstplanung? Hier finden Sie unterstützte Regeln mit konkreten Beispielen und einer Erklärung ihres Einsatzes. Ersetzen Sie Namen, Schichten und Arbeitsorte durch Ihre eigenen und wählen Sie die Regeln aus, die Sie tatsächlich brauchen.
Verfügbarkeit und Einsatzmöglichkeiten
| Regel | Erklärung |
|---|---|
| Arbeitsorte einschränken. => Anna darf nur in der Küche arbeiten. | Sinnvoll für feste Zuständigkeiten in Abteilungen, Filialen oder Arbeitsbereichen. Sie können Orte erlauben oder ausschließen. Mit der Wichtigkeit „Muss“ ist die Einschränkung verbindlich; bei geringerer Wichtigkeit versucht die Planung, sie einzuhalten, kann aber davon abweichen. Eine Erlaubnis garantiert Anna noch keinen Einsatz. |
| Eine Schichtart ausschließen oder vermeiden. => Ben keine Nachtschichten zuweisen. | Für eine wiederkehrende Einschränkung bei einer bestimmten Schichtart. „Muss“ verhindert die Zuweisung, eine geringere Wichtigkeit macht daraus einen Wunsch. Auch eine Vorliebe für Frühschichten lässt sich ausdrücken, indem andere benannte Schichtarten nach Möglichkeit vermieden werden. |
| Bestimmte Wochentage freihalten. => Marta kann montags keine Nachtschichten übernehmen. | Hilfreich bei regelmäßigen Kursen, Betreuungspflichten oder anderen Terminen. Schichtart und Wochentag gelten gemeinsam: Andere Montagsschichten bleiben möglich. Soll der ganze Tag frei bleiben, schreiben Sie „Marta kann montags nicht arbeiten“. An erlaubten Tagen muss die Person nicht automatisch arbeiten. |
| Gerade oder ungerade Wochen berücksichtigen. => Alex kann in ungeraden Wochen montags keine Tagschicht übernehmen. | Für Verpflichtungen nach Kalenderwochen. Die Einschränkung kann Schichtarten, einzelne Wochentage oder ganze gerade beziehungsweise ungerade Wochen betreffen. Maßgeblich sind ISO-Kalenderwochen, nicht ein Wechsel ab Beginn des Planungszeitraums. Kalenderwoche 53 und die folgende Woche 1 sind beide ungerade. |
| Eine Schicht qualifizierten Personen vorbehalten. => Die Triage-Schicht dürfen nur Personen übernehmen, in deren Notizen „Pflegefachkraft“ steht. | Wenn jede eingesetzte Person diese Qualifikation braucht. Alternativ können Sie die berechtigten Personen namentlich nennen. Halten Sie die Angaben aktuell und prüfen Sie die Auslegung bei Teamänderungen. Muss nur eine Fachkraft im gemischten Team sein, verwenden Sie stattdessen eine Mindestbesetzungsregel. |
| Eine Person von der automatischen Planung ausnehmen. => Anna nicht automatisch einplanen. | Als Muss-Regel geeignet, wenn Sie die Einsätze einer Person manuell planen, sie aber im Arbeitsbereich bleiben soll. Der Assistent kann dafür eine Stundengrenze von null verwenden. Bestehende Schichten bleiben erhalten. Ob diese zur erforderlichen Besetzung zählen, regelt eine eigene Anweisung weiter unten. |
Arbeitsumfang begrenzen
| Regel | Erklärung |
|---|---|
| Tages- oder Wochenstunden begrenzen. => Peter höchstens 20 Arbeitsstunden pro Woche zuweisen. | Für Teilzeit oder andere individuelle Arbeitszeitgrenzen. Auch Tagesgrenzen wie höchstens 12 Stunden sind möglich. Grenzen können je Person unterschiedlich sein. „Muss“ setzt eine feste Obergrenze; eine weichere Regel beschreibt eine Überschreitung, die möglichst vermieden werden soll. |
| Schichten pro Tag begrenzen. => Pro Person höchstens eine Schicht am Tag einplanen. | Wenn zwei kurze Einsätze unerwünscht sind, obwohl ihre Gesamtstunden noch passen würden. Gezählt werden Schichten, unabhängig von ihrer Länge. Stunden- und Schichtgrenzen erfüllen unterschiedliche Zwecke und lassen sich kombinieren. |
| Bestimmte Schichtarten pro Woche oder Monat begrenzen. => Marta soll pro Woche insgesamt höchstens zwei Triage- oder Nachtschichten übernehmen. | Damit belastende Aufgaben nicht überhandnehmen. Die genannten Schichtarten teilen sich eine gemeinsame Obergrenze. Wochen laufen von Montag bis Sonntag, Monatsgrenzen gelten je Kalendermonat. Bereits geplante passende reguläre Schichten an allen Orten zählen mit, auch außerhalb eines kürzeren Planungszeitraums innerhalb derselben Woche oder desselben Monats. Abwesenheiten und individuell angelegte Schichten ohne passende Vorlage zählen nicht dazu. |
Ruhezeiten und Schichtfolgen
| Regel | Erklärung |
|---|---|
| Freie Tage nach einer Schicht vorsehen. => Nach einer Nachtschicht zwei Tage frei geben. | Für Erholung nach bestimmten Diensten. Gezählt werden die Kalendertage nach dem gespeicherten Startdatum: Eine Nachtschicht mit Datum Montag blockiert Zuweisungen am Dienstag und Mittwoch. Das bedeutet nicht exakt 48 Stunden nach Schichtende. Ausnahmen nach Wochentag sind möglich, etwa „Zwei Tage frei nach Nachtschichten, außer nach solchen, die samstags beginnen“. |
| Einen direkten Schichtwechsel verhindern. => Auf eine Nachtschicht darf am nächsten Tag keine Tagschicht folgen. | Wenn nur eine bestimmte Folgeschicht ungeeignet ist und andere Einsätze möglich bleiben sollen. Eine Ruhezeitregel würde dagegen sämtliche Arbeit an den geschützten Tagen ausschließen. Sie können mehrere Ausgangs- und Folgeschichtarten nennen und die auslösende Schicht auf bestimmte Wochentage beschränken. |
| Übergänge vor und nach Urlaub schützen. => Am Tag vor Urlaubsbeginn darf keine Nachtschicht liegen. | Verhindert beispielsweise eine Nachtarbeit unmittelbar vor dem Urlaub. Solche Verbote für benachbarte Tage können reguläre Schichten und benannte Abwesenheitsarten in beide Richtungen verbinden. Es zählen gespeicherte Daten sowie beantragte und genehmigte Abwesenheiten; abgelehnte Anträge zählen nicht. Verwenden Sie die tatsächliche Bezeichnung Ihrer Abwesenheitsvorlage. |
| Arbeitstage in Folge begrenzen. => Niemand soll mehr als fünf Tage hintereinander arbeiten. | Gegen zu lange Arbeitsserien. Gezählt werden alle regulären Schichten oder nur ausgewählte Arten, etwa Nachtschichten. Eine Obergrenze erlaubt auch kürzere Serien: „Höchstens fünf“ verlangt keinen Fünf-Tage-Block. |
| Arbeitsblöcke mit Erholung dazwischen bilden. => Zwei aufeinanderfolgende Arbeitstage einplanen, danach mindestens zwei Tage frei. | Wenn vollständige Blöcke statt einzelner verstreuter Einsätze gewünscht sind. Möglich sind eine genaue Blocklänge oder Mindest- und Höchstlängen. Der Block darf an jedem Tag beginnen. Auch wenn nur bestimmte Schichtarten für den Block zählen, muss die anschließende Pause frei von jeder Arbeit sein. Eine Muss-Regel kann Bedarf offenlassen, statt einen unvollständigen Block zuzuweisen. |
| Einer festen Schichtfolge folgen. => Frühschicht, dann Nachtschicht, dann zwei Tage frei im Wechsel planen. | Wenn die Reihenfolge verschiedener Schichtarten wichtig ist. Die freie Phase kann genau festgelegt sein oder ausdrücklich länger dauern: „Mindestens zwei Tage frei; zusätzliche freie Tage oder Urlaub sind in Ordnung.“ Wiederholungen derselben Schichtart gehören in eine Arbeitsblockregel. Eine Rotation beschränkt passende Zuweisungen, garantiert aber nicht, dass jeder Schritt besetzt wird. |
| Lange und kurze Wochen abwechseln. => Eine lange Woche mit Montag, Dienstag, Samstag und Sonntag mit einer kurzen Woche mit Mittwoch, Donnerstag und Freitag abwechseln. Mit der langen Woche beginnen. | Für einen echten Zwei-Wochen-Rhythmus aus Arbeit und Freizeit. Geben Sie den Anfang eindeutig an. Gruppen können zur besseren Besetzung versetzt starten oder ausdrücklich dieselbe Startwoche haben. Einfache, jede Woche gleiche Einschränkungen gehören zu den Verfügbarkeitsregeln. |
| Eine mehrtägige Folge vermeiden. => Nachtschicht, ein Tag frei, dann wieder Nachtschicht vermeiden. | Für ungünstige Muster über mehrere Tage. Eine Folge kann benannte Schichten, beliebige Arbeitstage und arbeitsfreie Tage kombinieren und 2–14 Tage umfassen. So lassen sich unterbrochene Erholung oder wiederholte Arbeits-Freizeit-Muster beschreiben, die ein Verbot für den unmittelbar nächsten Tag nicht erfasst. |
| Zu lange freie Phasen vermeiden. => Fünf freie Tage hintereinander möglichst vermeiden. | Wenn sich die Arbeit zu stark in einem Teil des Plans ballt. Die unerwünschte Folge besteht hier nur aus freien Tagen. Auch Urlaub zählt als arbeitsfrei; bei längeren berechtigten Abwesenheiten ist daher eine weichere Wichtigkeit sinnvoll. Diese Regel verbessert die Verteilung, ersetzt aber kein Stundenziel. |
Wochenenden
| Regel | Erklärung |
|---|---|
| Gearbeitete Wochenenden in Folge begrenzen. => Niemand soll mehr als drei Wochenenden hintereinander arbeiten. | Damit nicht immer dieselben Personen auf ihr Wochenende verzichten. Eine reguläre Schicht mit Datum Samstag oder Sonntag lässt das Wochenende einmal zählen, unabhängig von der Zahl der Einsätze. Abwesenheiten zählen nicht als Arbeit. Bereits geplante vorherige Wochenenden werden berücksichtigt, spätere Wochenenden außerhalb des angefragten Zeitraums nicht. |
| Freie Wochenenden pro Monat vorsehen. => Allen mindestens zwei freie Wochenenden pro Monat geben. | Standardmäßig muss der Zeitraum von Samstag 00:00 bis Montag 00:00 ohne überlappende reguläre Arbeit bleiben. Auch eine Freitagnacht oder Sonntagnacht kann ein freies Wochenende verhindern. Zugeordnet wird es dem Monat seines Samstags. Sie können längere Schutzzeiten angeben, etwa „Mindestens ein freies Wochenende pro Monat von Freitag 18:00 bis Montag 06:00“. Dieser Zeitraum wird anders geprüft als die Folge gearbeiteter Wochenenden nach Schichtdatum. |
Zusammenarbeit
| Regel | Erklärung |
|---|---|
| Überschneidungen zwischen zwei Personen vermeiden. => Sarah und Jana dürfen keine zeitlich überlappenden Schichten arbeiten. | Für eine praktische Unvereinbarkeit zweier Dienstpläne. Das Verbot gilt auch über verschiedene Orte hinweg. Getrennte Schichten ohne Überschneidung am selben Datum bleiben möglich. Prüfen Sie daher, ob genau das Ihrer Anforderung entspricht. |
| Eine weitere Person am selben Tag einplanen. => Wenn Michael arbeitet, muss an diesem Tag auch Anna oder David arbeiten. | Wenn der Arbeitstag einer Person mit mindestens einer benannten Kollegin oder einem Kollegen zusammenfallen soll. Eine oder mehrere Alternativen sind möglich. Die Beziehung gilt nur in eine Richtung: Annas Einsatz verlangt keinen Einsatz von Michael. Gleicher Tag bedeutet weder gleicher Ort noch überlappende Arbeitszeit und garantiert keine durchgehende Betreuung. Dafür eignet sich die Regel zur kontinuierlichen qualifizierten Anwesenheit. |
Besetzung und Qualifikationen
| Regel | Erklärung |
|---|---|
| Eine Mindestzahl qualifizierter Personen vorsehen. => Sobald Tagschichten auf Station A besetzt werden, muss mindestens eine Pflegefachkraft dabei sein. | Für gemischte Teams, in denen nicht alle dieselbe Qualifikation brauchen. Gezählt werden unterschiedliche qualifizierte Personen in den passenden erforderlichen Schichten je Ort und Datum. Wochentage, Orte und mehrere Schichtarten mit gemeinsamem Mindestwert sind auswählbar. Geben Sie an, ob die Vorgabe nur bei Besetzung oder an jedem passenden Kalendertermin gilt. Eine bedingte Muss-Regel kann die ganze Gruppe unbesetzt lassen, wenn die Qualifikation fehlt. Sie prüft die Teamzusammensetzung, keine lückenlose Anwesenheit. |
| Durchgehende qualifizierte Anwesenheit sicherstellen. => Auf Station A muss täglich von 07:00 bis 19:00 durchgehend mindestens eine Pflegefachkraft anwesend sein. | Für ein durchgehend zu betreuendes Zeitfenster. Mehrere Personen dürfen sich ablösen, sofern ihre erfassten Arbeitsintervalle lückenlos anschließen. Eine genaue Übergabe reicht; irgendein Einsatz am selben Tag genügt nicht. Beginn und Ende des Fensters müssen am selben Tag liegen. Hineinreichende Nachtschichten und individuell erfasste Schichtzeiten können beitragen. Eine Pausendauer ohne Uhrzeit beschreibt keine konkrete Abwesenheit. „Muss“ kann neue Einsätze im Fenster verhindern, wenn die qualifizierte Abdeckung unvollständig ist; bestehende Schichten bleiben erhalten. |
| Die Besetzung einer Schichtart begrenzen. => Freitags auf Station A höchstens zwei Triage-Schichten einplanen. | Gegen Überbesetzung bestimmter Dienste oder Wochentage. Bestehende und neue Zuweisungen einschließlich optionaler Zusatzschichten zählen mit. Die Obergrenze gilt einzeln je Ort, Datum und genannter Schichtart. Mehrere Arten erhalten jeweils den vollen Höchstwert, keinen gemeinsamen Gesamtwert. |
| Die Zahl aus einer Personengruppe begrenzen. => Bei den Tagschichten auf Station A täglich höchstens zwei Personen mit dem Vermerk „In Ausbildung“ einsetzen. | Für eine passende Teamzusammensetzung. Gezählt werden unterschiedliche Mitglieder der Gruppe über die passenden Schichtarten je Ort und Datum. Andere Mitarbeitende verbrauchen dieses Kontingent nicht. Eine Person zählt auch bei mehreren passenden Einsätzen nur einmal. |
| Eine Schichtart bevorzugt besetzen. => Nachtschichten vorrangig besetzen. | „Hoch“, „Mittel“ und „Niedrig“ entscheiden bei gleicher bestmöglicher Gesamtbesetzung mit, welche Schichten offenbleiben. Dafür wird keine insgesamt bessere Besetzung geopfert. „Muss“ verlangt, dass alle erforderlichen Plätze der genannten Art besetzt werden. Bei einem Konflikt mit anderen harten Vorgaben kann die Planung ohne neue Zuweisungen enden; der bestehende Plan bleibt erhalten. Die Regel gilt für die Schichtarten im gesamten Lauf, ohne Personen-, Orts- oder Wochentagsfilter. Optionale Zusatzschichten sind ausgenommen. |
| Bestehende Schichten als Zusatzbesetzung behandeln. => Annas bestehende Schichten sind zusätzlich und dürfen nicht auf die erforderliche Besetzung angerechnet werden. | Wenn eine bereits geplante Person zusätzlich zum Personalbedarf anwesend sein soll. Erfordert „Muss“ und betrifft die Schichten, die zu Beginn des Vorgangs vorhanden sind, ohne Filter nach Ort, Datum oder Schichtart. Sie zählen weiterhin für Stunden, Erholung, faire Verteilung, Zusammenarbeit und Besetzungsobergrenzen, aber nicht für erforderliche Plätze und Mindestbesetzung. Neue automatische Einsätze für Anna bleiben möglich; die Besetzungsanzeigen im Kalender ändern sich nicht. Eine Planungssperre braucht eine eigene Regel. |
Faire Verteilung und Häufigkeiten
| Regel | Erklärung |
|---|---|
| Bestimmte Dienste fair verteilen. => Die Nachtschichten am Freitag fair im Team verteilen. | Wenn die Gesamtstunden passen, einzelne Aufgaben aber ungleich verteilt sind. Möglich sind Wochenenden, Gruppen von Wochentagen, Schichtarten oder deren Kombination. „Freitagnacht“ muss beide Bedingungen erfüllen. Verglichen werden Stunden, nicht zwingend gleich viele Schichten. „Muss“ verlangt exakte Gleichheit, was bei unterschiedlichen Längen oder Verfügbarkeiten zu streng sein kann. Für einen Verteilungswunsch ist eine weichere Wichtigkeit meist sinnvoller. |
| Eine Häufigkeit pro Woche oder Monat festlegen. => Marta genau eine Samstags-Tagschicht pro Monat zuweisen. | Für ein konkretes Einsatzziel, auch an einem bestimmten Wochentag. Möglich sind mindestens, höchstens oder genau so viele passende Daten pro Kalenderwoche oder -monat. Das geht über die bloße Erlaubnis hinaus, samstags arbeiten zu dürfen. |
| Eine zusammenhängende Folge zählen. => Marta genau einmal pro Monat Tagschichten am Freitag, Samstag und Sonntag zusammen zuweisen. | Wenn eine ganze Kombination eine bestimmte Häufigkeit haben soll. Folgen dürfen bis zu 14 aufeinanderfolgende Tage umfassen und müssen vollständig in die gezählte Kalenderwoche beziehungsweise den Monat passen. Mindest-, Höchst- und genaue Zahlen sind möglich. Zusammengehörige Alternativen können innerhalb einer gemeinsamen Vorgabe gezählt werden, ohne dass dasselbe Startdatum doppelt angerechnet wird. |
Ausnahme bei Häufigkeitsvorgaben: Auch mit „Muss“ bleiben Einzel- und Folgenquoten Ziele, die bestmöglich erfüllt werden. Fehlende oder überschüssige Vorkommen werden vor Besetzung, Stundenzielen, Fairness und weichen Regeln optimiert; harte Einschränkungen gelten weiter. Verbleibende Abweichungen werden gemeldet, statt allein deshalb den Plan unmöglich zu machen. Prüfen Sie diese Rückmeldung, wenn die Anzahl entscheidend ist.
Für diese Anliegen die passenden Einstellungen verwenden
Die folgenden Beispiele sind keine wiederverwendbaren Planungsregeln. Stellen Sie den Personalbedarf, das Ziel eines Planungslaufs oder einen Kalendereintrag über die rechts genannte Funktion ein. Kopieren Sie diese Anliegen nicht in Ihre gespeicherte Regelliste.
| Ihr Anliegen | Passende Funktion |
|---|---|
| Auf Station A brauchen wir montags drei Tagschichten. | Standorte: wiederkehrende offene Schichten. Deren Anzahl legt den zu deckenden Bedarf fest. Regeln können ihn ergänzen, begrenzen oder priorisieren, ersetzen aber nicht diese Grundeinstellung. Prüfen Sie Vorlagen, Zeiten, Orte und Mengen vor der Planung. |
| Diesen Monat 160 Stunden pro Person anstreben, für Marta 100. | Stundenziel des Planungslaufs. Wählen Sie einen genauen Wert, einen Bereich mit Unter- und/oder Obergrenze oder eine ausgeglichene Planung der offenen Schichten. Genaue Ziele erlauben individuelle Ausnahmen, ein Bereich gilt gemeinsam für den Lauf. Ziele sind keine Garantien: Sie können Zusatzschichten aus vorhandenen Vorlagen erzeugen, und die Stundenabweichung wird vor dem erforderlichen Besetzungsgrad optimiert. Bestehende Schichten werden dafür nicht gelöscht. Mehr im Leitfaden zu Stundenzielen. |
| Offene Schichten besetzen und Arbeitslast ausgleichen. | Ausgeglichene Planung. Sie berücksichtigt bereits angerechnete Stunden und Schichtmix vergleichbarer Personen, den aktuellen Monat und frühere Pläne. Bestehende Arbeit und berücksichtigte, nicht abgelehnte Abwesenheiten zählen zum Stundenguthaben; gezählte Arbeitsschichten bleiben davon getrennt. Für einzelne Belastungen wie Freitagnächte ergänzen Sie eine Verteilungsregel. Der Planungsverlauf hilft zudem, Ruhezeiten und Muster über Zeitgrenzen hinweg zu berücksichtigen. |
| Feiertagsarbeit langfristig fair verteilen. | Einstellungen: Feiertage. Pflegen Sie den Feiertagskalender des Arbeitsbereichs. Der automatische Ausgleich nutzt auch Feiertagsarbeit der vergangenen 365 Tage. Ein Feiertagseintrag gewährt weder automatisch Urlaub noch entfernt er Personalbedarf. Siehe Feiertagskalender. |
| Marta kann am 12. Oktober 2026 nicht arbeiten. | Kalender: Wünsche, Sperren und Abwesenheiten. Erfassen Sie die einmalige Einschränkung als Sperre. Positive und negative Wünsche können auf bestimmte Schichtarten begrenzt werden; tatsächliche Abwesenheiten gehören in „Abwesenheit“. Beantragte und genehmigte Abwesenheiten beeinflussen die Verfügbarkeit, abgelehnte nicht. Ein konkreter Termin gehört in den Kalender und nicht in eine Regel, die nächsten Monat weiterläuft. Siehe Schichtwünsche erfassen. |
| Anna am 15. Oktober 2026 die Tagschicht auf Station A zuweisen. | Kalender: Schicht zuweisen. Wenn Person, Datum, Ort und Schicht bereits feststehen, tragen Sie den Einsatz direkt ein. Die Planung berücksichtigt ihn anschließend als bestehende Arbeit. Eine feste Zuweisung ist verbindlicher als ein Wunsch. Prüfen Sie mögliche Konflikte mit vorhandenen Schichten oder Abwesenheiten. |
Mit einem überschaubaren Regelsatz beginnen
- Prüfen Sie wiederkehrenden Bedarf, Schichtvorlagen und Personenangaben.
- Ergänzen Sie tatsächlich notwendige Einsatz- und Arbeitszeitgrenzen.
- Legen Sie Erholungszeiten und gewünschte Arbeitsmuster fest.
- Fügen Sie wenige weiche Wünsche für eine gerechtere Verteilung hinzu.
- Prüfen Sie die Auslegung und anschließend offene Schichten oder unerreichte Ziele, bevor Sie weitere Regeln ergänzen.
Beginnen Sie mit einem konkreten Problem Ihres Teams. Benennen Sie Personen, Schichten, Zeitpunkte und Verbindlichkeit eindeutig. Begriffe erläutert das Glossar zur Schichtplanung.
Regeln formulieren und ihre Wichtigkeit wählen
Schreiben Sie in normaler Sprache und verwenden Sie die Namen, Schichten und Orte Ihres Arbeitsbereichs. Gruppen wie Pflegefachkräfte müssen anhand der Personenangaben eindeutig erkennbar sein.
Speichern Sie unabhängig änderbare Anforderungen getrennt. Eine Wochenstundengrenze und eine Ruhezeitregel sollten eigene Einträge haben. Prüfen Sie, ob die Auslegung des Assistenten Ihrer Absicht entspricht.
| Wichtigkeit | Geeignet für |
|---|---|
| Muss | Verbindliche Anforderungen; die oben erläuterte Ausnahme für Häufigkeitsvorgaben gilt weiterhin. |
| Hoch | Starke Wünsche, von denen nötigenfalls abgewichen werden darf. |
| Mittel | Wünsche, die den Plan spürbar beeinflussen sollen. |
| Niedrig | Flexible Wünsche und erste optionale Verbesserungen. |
| Deaktiviert | Eine Regel behalten, ohne sie anzuwenden. |
Hoch, Mittel und Niedrig bestimmen die relative Stärke. Eine Regel nach oben zu verschieben macht sie nicht wichtiger. Harte Einschränkungen können Schichten offenlassen; eine Pflicht zur vollständigen Besetzung kann bei Widersprüchen einen neuen Plan verhindern. Wählen Sie „Muss“ deshalb bewusst.
Die Beispiele beschreiben die Funktionsweise der Planung, keine gesetzlichen Vorgaben. Mehr zum Bearbeiten und Gewichten finden Sie unter Planungsregeln verwenden.